| "Grottiges Spiel" mit peinlicher 64:83 Niederlage gegen SG Bonn |
| News - ACCENT BASKETS |
| Geschrieben von: Hans-Jürgen Altrogge |
| Mittwoch, 22. Februar 2012 um 16:48 Uhr |
|
-----> Statistik zum Spiel bitte anklicken !! Von dem großen Glanz war am Freitag beim Rückspiel nicht mehr viel zu sehen, die Karnevalspause hat den Sälzern offensichtlich nicht sehr gut getan. Sicher hatte das Sälzer-Team Einiges wegzustecken, Rolf Gees musste wegen einer Verletzung pausieren, dafür stand Carsten Kanne im Team. Devon Baker hatte Trainingsrückstand wegen gezogener Weisheitszähne, auch Nino Garris hat die Woche verletzungsbedingt kaum trainiert und der Gast aus Bonn steht mit dem Rücken zur Wand im Abstiegskampf. Aber das heißt alles nichts, die Statistik zum Spiel liest sich wie ein Horrorbericht. Nur 64 Heimpunkte (101 im Hinspiel), 49 Fehlwürfe, davon 19 Dreier daneben (14% Quote), eine 35:56 Reboundquote für Bonn, wobei nur Thomas Stukenberg mit 8 Rebounds glänzte. Insgesamt sahen die Zuschauer eine kollektiv schlechte Einstellung zum Spiel, irgendwie schien alles wie vernagelt, bestes Beispiel Felix Wenningkamp, der in 22 Minuten zwar mit 15 Punkten Topscorer wurde, aber auch 7 (!!) Dreier daneben warf. Auch der in Bonn glänzende Devon Baker stand neben sich und traf 15 von 21 Würfen nicht (24%). Artur Gacaev wechselte zwar komplett durch und gab allen Spielern eine Chance, doch der Biss fehlte an diesem Werktag-Abend fast bei allen Akteuren. Die sonst bekannte Agressivität gab es nicht, Salzkotten verursachte "nur" 13 Fouls. Auf dem Spielfeld gab es kaum Emotionen, keine befreiende Wurfserie. Die ersten 10 Minuten (18:15) waren für die Sälzer auch die besten, da startete man mit einer 9:6 Führung nach 4 Minuten. Ab dann regierten die Gäste vom Rhein, setzten 2 Dreier hintereinander vom 25:23 zum 25:29 und führten in den punktarmen Partie zur Halbzeit noch knapp mit 34:37. Bis dahin zeigte Nino Garris mit 11 Punkten eine ansprechende Leistung. Artur Gacaev konnte in der Pause dem Team keine Ruck mitgeben. Bonn zog in 6 Minuten auf 37:50 davon. Die Sälzer versuchten alles, die Agressivität kam aber nicht zurück und Bonn hatte immer eine Antwort auf kurze Punktannäherungen. 10 Punkte (48:58) war der Abstand nur in der 30. Minute, doch die Gäste spürten jetzt die Überraschung, zogen auf 52:67 uneinholbar davon. Gacaev wechselte 3 Minuten vor Spielende fast komplett aus und gab jedem Spieler noch einmal Spielpraxis in der Hoffnung, dass diese Freitagspartie schnell vergessen wird hinsichtlich der schweren Aufgabe 42 Stunden später in Grevenbroich. Grevenbroich ist zu schlagen, denn auch unser nächster Gegner und Tabellennachbar patzte in der Liga und verlor überraschend gegen unseren nächsten Heimgegner BG Hagen (nächsten Samstag, 19.30 Uhr) mit 91:62 (!!) |